balancing between / Smarte Jugendarbeit III – Irritationen und Perspektiven Smarter Jugendarbeit

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Detailliertes Programm:

Sonntag, 12.09.21

ab 16:00 Ankommen der Tagungsgäste
17:00 Start der Tagung/Begrüßung
17:15 Digital im Zelt: Digitalisierung von Gesellung und Konsum: Was bedeutet das für Jugendliche mit Pandemie-Erfahrungen? (Input von Dr. Paul Eisewicht, TU Dortmund und anschließende Diskussion)
18:30 Abendessen und offener Austausch

Montag, 13.09.21

10:00 Ankommen
10:30 Grußwort: Perspektiven von Kindern und Jugendlichen auf Corona und Wünsche für eine Smarte Jugendarbeit (Paul Schneider, Schulsozialarbeit Wilthen, Valtenbergwichtel e.V.)
11:00 Scrolling through Smarte Jugendarbeit (mit den Veranstalter:innen der Tagung)
11:30 Einführung in das Tagungsthema (Forschungsprojekt Smarte Jugendarbeit in Sachsen)
11:50 Pause
12:00 Arbeit in Kleingruppen (Erste Reflexionen zum Tagungsthema)
12:30 Mittagessen
13:30 Ergebnispräsentation des Forschungsprojektes Smarte Jugendarbeit in Sachsen (Prof. Dr. Franziska Wächter, Tanja Brock, Johannes Brock, ehs Dresden)
14:45 Vorstellung der Workshops und Gruppeneinteilung
15:00 Kaffeepause
15.30 Workshops zur Ausbildungs-, Praxis- und Trägerperspektive:
(1) „Digitalisierung“ als Kernkompetenz für Soziale Arbeit? (Adrian Roeske, ifib Universität Bremen)
Nicht erst seit der Covid-19-Pandemie gibt es zahlreiche Forderungen danach, das Curriculum Sozialer Arbeit mit dem Themenkomplex Digitalisierung in Einklang zu bringen. Vorschläge bewegen sich zwischen der Etablierung als Querschnittsthema und als eigenständige Studienrichtung. An zahlreichen Standorten haben sich inzwischen verschiedene Formate etabliert. Im gemeinsamen Workshop wollen wir der Frage nachgehen, ob Digitalisierung zu einer Kernkompetenz Sozialer Arbeit werden muss und wie das aussehen kann oder sollte. Ausgehend vom Status Quo wollen wir gemeinsam Eckpunkte abstecken, die für die Praxis zentral sind und werden können.
(2) Best Practice Smarter Jugendarbeit (Andreas Borchert, Fach- und Bildungsreferent, Sächsische Landjugend e.V. und Kai Fritzsche, Programmleiter FSJ Politik, Sächsische Jugendstiftung)
In diesem Workshop stellen wir anfänglich verschiedene Best Practice Beispiele und Ansätze für Smarte Jugendarbeit vor Ort dar. Dabei geht es sowohl um inhaltliche, technische als auch Haltungs-bezogene Perspektiven der Umsetzung. Danach werden Gemeinsamkeiten der Beispiele und Ansätze herausgearbeitet, auf deren Basis schließlich Ableitungen für die eigene Praxis entwickelt werden sollen.
(3) Smarte Trägerstrukturen (n.n.)
17:00 Snackpause und Galerie-Rundgang durch Workshopstationen
17.30 Podiumsdiskussion: Jugendpolitisches Forum (mit den jugendpolitischen Sprecher:innen in Sachsen Anna Gorskih, Henning Homann, Kathleen Kuhfuss)
19.00 Uhr Abendessen

Dienstag, 14.09.21

09.30 Beitrag von Studierenden der ehs Dresden
10.00 Pause
10.15 Vortrag: Datenökonomisch erzeugte Lebenszustände – von der Bürger:in zur User:in (Prof. Dr. Sebastian Sierra Barra, Evangelische Hochschule Berlin)
11.45 Mittagessen
12:45 Workshop 1: Digitale Teilhabemöglichkeiten in der Kinder- und Jugendarbeit (Prof. Dr. Marc Witzel, ehs Dresden)Parallel dazu Praxisstationen
Innerhalb des Workshops werden die Möglichkeiten und Einschränkungen digitaler Teilhabemöglichkeiten diskutiert. Dabei wird die Frage erfolgreicher Gruppenbildung mit (und trotz) digitaler Kommunikationsmöglichkeiten in der Jugendarbeit im Mittelpunkt stehen. Einen spezifischen Fokus richten wir auf die besonderen Herausforderungen für die gelingende Teilhabe unter den Bedingungen sozio-ökonomisch und interkulturell heterogener Gruppen.
14:15 Kaffeepause
14:45 Workshop 2: Medienkompetenz, Medienbildung und Vorbildhandeln von Jugendarbeiter:innen (Dr. Daniela Cornelia Stix, BTU Cottbus)Parallel dazu Praxisstationen
Im Rahmen eines einleitenden Inputs wird zunächst darauf eingegangen warum Medienkompetenzen heute mehr denn je essentiell sind – sowohl für Jugendarbeiter*innen als auch für Jugendliche. Anhand zweier gängiger Modelle werden anschließend die Begriffe der Medienkompetenz und Medienbildung voneinander abgegrenzt und aufgezeigt, was die Begriffe für die Praxis der Jugendarbeit bedeuten. Bevor die Teilnehmer*innen selbst aktiv werden, wird noch die Bedeutung der medienpädagogischen Kompetenz und des Vorbildhandelns von Jugendarbeiter*innen beleuchtet.
In einem kurzen interaktiven Teil diskutieren die Jugendarbeiter*innen in Kleingruppen anhand verschiedener Zitate mögliche Ideen für Vorbildhandeln und die Vermittlung von Medienkompetenzen. Anschließend werden die gesammelten Ideen mit dem Plenum geteilt, um am Ende möglichst viele Anregungen in die Praxis mitzunehmen.
16:15 Gemeinsamer Abschluss der Tagung

Teilnahmegebühr:

Einzelzimmer von Sonntag bis Dienstag (begrenzt): 140€
Doppelzimmer von Sonntag bis Dienstag: 115€
Einzelzimmer von Montag bis Dienstag (begrenzt): 100€
Doppelzimmer von Montag bis Dienstag: 80€
[Vollverpflegung inklusive]

Anmeldung und Tagungsort:

[zur Anmeldung][zum Martin-Luther-King-Haus]